Umsonst und Draussen

1988
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Zwischen dem 17. und 19. Juni 1988 sollte auf Würzburger Bastion eigentlich das erste „Umsonst & Draussen“-Festival stattfinden. Kleiner Fehler mit großen Folgen: keiner der Veranstalter hatte bemerkt, dass der 17. Juni in diesem Jahr auf einen „stillen Feiertag“ fiel und deshalb keine Musikveranstaltungen stattfinden durften. Also musste das komplette Bühnen-Programm kurzerhand auf zwei Tage geschrumpft werden. Die 2500 Zuschauer zeigten sich dennoch äußerst begeistert von der Veranstaltung und es wurde schnell deutlich, dass das „U&D“ eine Fortsetzung erfahren sollte (und noch eine… und dann eine weitere… und noch einige mehr…).

Heute kaum noch denkbar: Der komplette Abbau musste noch in der derselben Nacht abgewickelt werden. „So einen Irrsinn macht heute niemand mehr. Früh um vier sind wir dann total fertig und gleichzeitig völlig überdreht mit Hartmut (Emser) und Winfried (Karl) zum Pizza Essen in die Mainkuh gegangen“, erinnert sich Festival-Initiator Ralf Duggen.

Die Idee für das Festival kam dem Verantwortlichen Ralf Duggen übrigens bereits ein Jahr zuvor. Da fand in Heidingsfeld das Jugendzentrumsfest der Stadt Würzburg statt. Weil das aber nur wenig Resonanz bei den Zuschauern erfuhr, arbeitete der Neu-Würzburger Duggen ein Konzept aus, wie man die lokalen Bands publikumswirksamer präsentierten könnte. Er stellte es Hartmut Emser (Jugendamt der Stadt und Mitveranstalter des Jugendzentrumsfestes) vor und der zeigte sich äußerst angetan der Idee eines Würzburger „Umsonst & Draussen“-Festival.

Das Kultur- und Sozialreferat der Stadt Würzburg waren in den ersten Festivaljahren Veranstalter. Ralf Duggen war als freier Mitarbeiter der Stadt zuständig für die Organisation des Festivals.

www.umsonst-und-draussen.de

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