Quartessence

1995
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Die Würzburger Formation Quartessence verdankt ihre Gründung 1995 dem Zusammentreffen eines sich in Auflösung befindenden Jazztrios und einer Anzeige im damaligen Groschenheft. „Nach meinem Ausscheiden aus der damals sehr aktiven Formation „Jamenco“ suchte ich eine eher jazzorientierte Band. Die oben genannte Anzeige hatte Erfolg, da sich dadurch Kontakt zu einem ausschließlich aus Ärzten bestehenden Jazztrio, das seinen Pianisten aus beruflichen Gründen verloren hatte, ergab“, sagt Gründungsmitglied Michael Buttmann.

Zusammen mit Hans Molitor (Trompete) und Hanspeter Schrettenbrunner (Bass) bildet der Pianist den Kern der Gruppe, welche mit wechselnden Schlagzeugern bis ins Jahr 2010 aktiv ist. „Schlagzeug spielte zunächst Oliver Trandorf, später Klaus Küting und Jan Wilk, bis heute Bernd Kremling. Als Bassist ist heute bei den eher sporadisch gewordenen Auftritten Georg Köstner aktiv. Eines unserer ersten Konzerte dürfte am 21. Oktober des Gründungsjahres im B-Hof gewesen sein“, so Michael. Nachdem 1996 eine erste Aufnahme erscheint, finden zahlreiche Konzerte im Omnibus und Tiepolo-Keller statt. Aber auch in anderen Städten sind Quartessence aktiv, so unter anderem mehrfach beim Jazzfest in Regensburg, in Landshut, Schweinfurt, Bad Kissingen und als besonderes Highlight auch in Dresden im alten Jazzclub Tonne.