Miles

2004
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Mit der EP „Mañana“ erscheint im Jahr 1993 das erste Lebenszeichen einer Würzburger Formation, die zu Größerem berufen ist. Die Rede ist natürlich von der Indie-Pop-Band Miles (damals noch unter dem Namen Miles From Nowhere aktiv). Mit seinen melancholischen Melodien sorgt das Quartett um die Jahrtausendwende deutschlandweit für Furore. Ihren Hitsingle „Pretty Day“ läuft unermüdlich auf den einschlägigen Indie-Discos des Landes und zaubert den Menschen ein Grinsen ins Gesicht.

Kurz vor der Jahrtausendwende gehen Miles dann endgültig durch die Decke. Die Band um Sänger Tobias Kuhn und Bassistin Nina Kränsel veröffentlicht nach ihrem Achtungserfolg „The Day I Vanished“ (1998) das selbstbetitelte Album „Miles“ (2000). Die Single „Perfect World“ stürmt auf Platz 84 der deutschen Charts und läuft bei fast allen Radiostationen des Landes auf Dauerrotation.

Im Jahr 2002 nimmt die Band in Eigenregie ihr drittes und (bisher) letztes Album namens „Don't Let the Cold In“ auf. Seit 2004 liegt die Band auf Eis, zuvor spielen Miles aber noch ein zauberhaftes Vormitternachtskonzert beim Würzburger „Umsonst & Draussen“-Festival, welches in Sachen Gänsehautatmosphäre kaum zu toppen ist.