s.Oliver Arena

s.Oliver Arena, Würzburg

Die s.Oliver-Arena ist eine städtische Veranstaltungshalle in der Stettiner Straße im Stadtteil Sanderau. Sie hieß von 1981 bis 2004 Carl-Diem-Halle. Die Halle bietet unbestuhlt (mit Tribünen) eine Kapazität von 4756 Personen und ist in vier Einheiten teilbar. Sie wird für die Heimspiele der S.Oliver Baskets, Messen und Konzerte genutzt. Über die Haltestelle Königsberger Straße der Straßenbahnlinien 1 und 4 ist die s.Oliver-Arena mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die Veranstaltungshalle trug bis 2004 den Namen Carl-Diem-Halle. Der Stadtrat entschied sich jedoch Ende 2003 nach einer lange andauernden, teils heftigen Diskussion mit einer knappen Mehrheit von 24 zu 19 Stimmen für eine Umbenennung. Als Grund wurde die Nähe Carl Diems zum Nationalsozialismus angeführt. Es gab jedoch Befürworter wie Gegner, so dass die Thematik (Sportpionier oder Nazi?) in der Presse und in der Bevölkerung heiß diskutiert wurde.
2004 wurde der Schriftzug vom Dach geholt und die Halle nach dem Modeunternehmen s.Oliver mit Sitz in Rottendorf benannt.

Die s.Oliver-Arena hat (ohne Tribünen) bei 1620 Quadratmetern Raumangebot eine Kapazität von
1750 Personen bei Reihenbestuhlung
900 Personen bei parlamentarischer Bestuhlung
1100 Personen bei Bankettbestuhlung.
Die beiden Tribünen alleine haben eine Kapazität von 1630 Personen. Die Blöcke A, B und C befinden sich auf der Nordtribüne, die Blöcke D, E und F auf der Südtribüne.
Die Gesamtkapazität der Halle mit Tribünen liegt (unbestuhlt) bei 4756 Personen.[1] Bei Spielen der s.Oliver Baskets beträgt die Gesamtkapazität 3140 Zuschauer.
Es gibt außerdem einen Besprechungsraum mit 50 Plätzen (bzw. 30 bei Bankettbestuhlung) und ein Leistungszentrum für den Turnsport. Die Foyers haben eine Fläche von 433 Quadratmeter (oben) bzw. 174 Quadratmeter (unten). Die Halle ist behindertengerecht ausgestattet - eine Rampe befindet sich rechts vom Haupteingang.

Quelle: 

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