Residenz

Die Würzburger Residenz ist ein bedeutender barocker Schlossbau am Nordrand der Innenstadt Würzburgs, dessen Bau 1719 begonnen und der bis etwa 1780 vollendet wurde. Der Entwurf wurde von Balthasar Neumann geprägt.
Sie diente, bis zur Auflösung der geistlichen Territorien durch die Säkularisation, als Sitz der Würzburger Fürstbischöfe. Das Schloss zählt zu den Hauptwerken des süddeutschen Barocks und ist im europäischen Kontext als der bedeutendste Residenzbau des Spätbarock anzusehen. Damit steht es in einer Reihe mit Schönbrunn in Wien und Schloss Versailles bei Paris. Die UNESCO hat das Bauwerk inklusive Residenzplatz und Hofgarten 1981 als Teil des Weltkulturgutes geschützt.
In der Begründung der UNESCO für die Aufnahme in die Liste des "Kultur- und Naturerbes der Welt" heißt es, die Würzburger Residenz sei das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser, einzigartig durch ihre Originalität, ihr ehrgeiziges Bauprogramm und die internationale Zusammensetzung des Baubüros, eine Synthese des europäischen Barock. Sie veranschauliche zudem einen der strahlendsten Fürstenhöfe Europas. Das 1979 bis 1987 rekonstruierte Spiegelkabinett, eines der Paradezimmer im Kaiserflügel, sei das vollkommenste Raumkunstwerk des Rokoko.

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