Odeon Lounge

Das Odeon war ursprünglich eine Varieté-Bühne, die 1897 in der Augustinerstraße 18 eröffnete. Nach einem Umbau begann ab dem 22. Dezember 1923 der Betrieb als Kino Odeon-Lichtspiele, abgekürzt "O-Li". Es umfasste 3 Kinosäle mit ca. 320 Plätzen. Beim Bombenangriff auf Würzburg wurde das Haus schwer beschädigt, das Kino konnte aber am 25. Dezember 1949 wieder öffnen - zeitgleich mit der Neueröffnung des Corso.
Im Odeon fand die Erstaufführung von "Vom Winde verweht" statt.
Von 1970 bis 1981 endete der Kinobetrieb und es wurde als Disco "Odeon 2000" genutzt, am 5. Februar 1982 diente es aber wieder als Lichtspielhaus.
Bis zur Schließung durfte im Kino geraucht werden; der Saal 3 im Erdgeschoss zeigte zu der Zeit nur "Filme für Erwachsene", sprich Pornos, und hatte rund um die Uhr geöffnet. Am 30. April 2003 wurde der letzte Film im Odeon gezeigt, seit April 2006 befindet sich dort die Odeon Lounge.

Ende April 2006 feierte die Würzburger ODEON Lounge ihr Comeback. In einem völlig neuen Licht präsentierte sich das nahezu historische Gebäude im neuen Jahrtausend. Das gemütliche Foyer lädt mit seiner loungigen Baratmosphäre zu erfrischenden Cocktails ein. Im Club darf zu fortgeschrittener Uhrzeit ausgiebig gefeiert werden und für Special Events ist der ehemalige große Kinosaal, vielen auch als Raucherkino bekannt, zu einem großzügigen Ballsaal umgebaut worden. Die Schöpfer dieser einmaligen Location sind der Immobilienmakler Rudolf Singer mit seinem Partner René Werner und der Gastronom Berthold Krieger. Alle drei haben sich bei der Verwirklichung der ODEON Lounge auf völlig neues Terrain begeben. Durch viel Ehrgeiz, Anspruch und Ideen wurde etwas geschaffen, das heute in Würzburg zu den Topadressen für alle Nachtschwärmer gehört.

www.odeon-lounge.de

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