Autonomes Kulturzentrum Würzburg (AKW 1)

Das Autonome Kulturzentrum Würzburg, kurz AKW bzw. auch AKW! war 27 Jahre ein alternativer, sozio-kultureller Treffpunkt, der am 14. Februar 1982 in der Martin-Luther-Straße in einer ehemaligen Werkstatt eröffnete und zehn Jahre später auf das Gelände der Würzburger Bürgerbräu umzog. Nach mehreren Fast-Schließungen meldete das Kulturzentrum im Jahr 2009 Insolvenz an und schloss am 12. April 2009 entgültig die Pforten.

Am 14. Februar 1982 eröffnete eine Gruppe junger Leute das Autonome Kulturzentrum Würzburg in der Martin-Luther-Straße 4. Örtlichkeit war eine ehemalige Autowerkstatt. Es war die Zeit der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung, Startbahn West-Gegner, Hausbesetzer und in der links-alternativen Szene herrschte Aufbruchstimmung.[1]

1985 entstand die Idee, alternative Arbeitsplätze zu schaffen. Finanziert wurden diese durch die Getränkeeinnahmen. Städtische Zuschüsse gab es erst ein Jahr später.

1990 muss das AKW einem Wohnblock weichen. Die Suche nach einem alternativen Ort dauerte rund zwei Jahre.

Am 3. Juli 1992 eröffnete das Kulturzentrum auf dem Gelände der Würzburger Bürgerbräu in der Frankfurter Straße. Viele Mitarbeiter schlossen sich dem Umzug jedoch nicht an.

2006/2007 stand das AKW finanziell kurz vor dem Aus.[2] Nur ein radikaler Umbruch konnte das Kulturzentrum retten: Man stellte den Betrieb auf ehrenamtliche Helfer um.

Im Jahr 2009 meldete das Autonome Kulturzentrum Würzburg Insolvenz an. Zuletzt standen Verbindlichkeiten von mehreren 10.000 Euro aus: Bei der Sparkasse, der Stadt Würzburg und Mitarbeitern des AKW.

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Quelle: Würzburg Wiki, Inhalt ist verfügbar unter der Creative-Commons-BY-SA-Lizenz